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Klangskulpturen am Fließband

Le Couvent, RecoubeauLe Couvent, Recoubeau, Foto: L.K.

Soviel war klar: Das Fließband war noch nicht erfunden, als die Mönche Einzug in den Konvent in Recoubeau Jansac gehalten hatten. Die Werkstatt, in der Peter Hölscher auf Einladung Vazos (seinerzeit der Kurator der Gyumri-Biennale 2008) 10 Tage arbeiten konnte, kündete eher von beschaulichem Tun. Der Kamin beherbergte nun zwar Regale mit Schrauben und allerlei Kleineisen, doch konnte man sich gut vorstellen, wie vor noch gar nicht allzu langer Zeit hier die Mönche im Winter zusammen gerückt waren, um der Kälte zu trotzen.

Hölscher konnte diesen Ort schon vor fast einem Jahr kennen lernen, als er im Juni 2011 auf der Rückreise von Grenoble hier noch schnell eine Klangskulptur gebaut hatte, die dann auch noch schnell von seinen armenischen Freunden mit Dietmar Bonnen als Abschlusskonzert des Grenobler Festivals bespielt worden war. Damals hatte Hölscher im äußersten Winkel der Werkstatt ein Nest von alten Brettern gefunden, dass unbedingt ausgehoben werden wollte – fand auch Vazo – im nächsten Jahr.

Ostern war es dann soweit. Ausgerüstet mit einem Packen Eisenstangen, die er zu Hause in seinem Atelier vorbereitet hatte, einer Minimalausstattung Werkzeugs und reichlich erhgeizigen Plänen ging die Reise nonstop in den Süden. Nicht zu vergessen, dass auch ich wieder zum Tross gehörte, das wollte ich mir nicht entgehen lassen: Hölscher hatte sich vorgenommen, innerhalb von 5 Tagen ebensoviele Klangskulpturen aus den rohen Brettern herauszuarbeiten.

Wenn man den Tag der Orientierung und der Auswahl des Basis-Materials, das wirklich reichlich vorhanden war, nicht mitzählt, hat er es tatsächlich geschafft. Die Tage dauerten allerdings etwas länger als gewöhnlich – ein Fließband war ja, wie eingangs erwähnt, nicht vorhanden.

Einen Vorgeschmack darauf gab es in der Abtei Valcroissant, in deren Veranstaltungssaal die Skulpturen aufgestellt und im Rahmen eines spontan organisierten Konzerts bespielt wurden. Dietmar Bonnen hatte den russischen Violinisten Alexei Aigui, mit dem er seit vielen Jahren zusammenarbeitet und der in der Nähe wohnt, dazugebeten.

L.K.

Work in progress in den Osterferien

Odeon, gespielt von Herrn Bonnen»Odeon«, gespielt von Herrn Bonnen
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